|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
HypoVereinsbank Marketperformer 24.01.2005
Sparkasse KölnBonn
Die Analysten der Sparkasse KölnBonn stufen die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) mit "Marketperformer" ein.
Die HypoVereinsbank (HVB) werde wegen milliardenschwerer Wertberichtigungen auf Immobilienkredite auch 2004 einen hohen Verlust ausweisen. Wie hoch der Jahresverlust 2004 am Ende ausfalle, habe die HVB nicht bekannt gegeben. Die Dividende solle wie schon für die vorangegangenen beiden Geschäftsjahre ausfallen. Die zweitgrößte deutsche Bank habe am Freitag in München überraschend mitgeteilt, die problematischen Bestände des deutschen Immobilienfinanzierungsgeschäfts mit etwa 15 Milliarden Euro Volumen würden in eine Restrukturierungseinheit überführt. Diese Bestände sollten ganz abgebaut werden.
Um künftige Verluste daraus zu vermeiden, verbuche die HVB eine Wertberichtigung von 2,5 Milliarden Euro. "Die Sonderwertberichtigung wird im Konzernabschluss 2004 berücksichtigt und zu einem entsprechenden Verlustausweis führen", habe es geheißen. Die HVB habe angekündigt, dass auch Rückstellungen für das anstehende Sparprogramm im Inland von 250 Millionen Euro 2004 die Bilanz belasten würden.
"Wir entlasten künftige Ertragsrechnungen in erheblichem Umfang", habe HVB-Chef Dieter Rampl erklärt. Damit würden die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen, um zügig ein wettbewerbsfähiges Ertragsniveau zu erreichen. Für 2005 habe die HVB an der bisherigen mittelfristigen Prognose festgehalten, wonach die Eigenkapitalrendite nach Steuern etwa den Kapitalkosten entsprechen sollte. Die Risikovorsorge sollte wieder auf ein normales Niveau von etwa 1,3 Milliarden Euro nach erwarteten 1,8 Milliarden Euro für 2004 sinken.
Die HypoVereinsbank-Aktie wird von den Analysten der Sparkasse KölnBonn als Marketperformer bewertet.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|